Weitere Planung

09Juli2019

Wir peilen jetzt den Termin der chinesischen Winterferien an: Ende Januar bis Februar. Das ist für uns nicht ganz stressfrei, aber beim ersten Besuch würden wir die Anzahl der chinesischen Schüler/innen deutlich begrenzen. Hauptsache es geht los!

Vielleicht können sie beim GYPT - Landeswettbewerb zusehen oder gar mit einem Team teilnehmen...

Zumindest bleibt ausreichend Zeit shcon vor dem Besuch kooperierende Teams aufzubauen.

Teilnahme am Pekinger Wettbewerb

08Juli2019

Inzwischen tauschen wir fast täglich Mails aus.

In den nächsten Monaten wollen wir gezielt in Peking und im SFN gemeinsame Teams aufbauen, die dann bald zu einem ersten Besuch zusammenkommen.

 

Ideal dazu wäre es, wenn im Herbst noch mal jemand von uns nach Peking fliegt, dafür suchen wir nun sowohl in Peking als auch in Deutschland nach Unterstützung. Da sollte dann das passieren, was ich über Ostern eigentlich vor hatte, was aber die Firma total versemmelt hat: Direkt mit den Jugendlichen und deren Lehrern die gemeinsame Teamarbeit vorbereiten.

Inszwischen habe ich auch die Anmeldeformulare für den Wettbewerb erhalten:

40. Beijing Youth Science Creation Competition  vom 21.-24.3.2020 

Sieben SFNler werden dort teilnehmen können. Was müssen sie abgeben:

  1. The work must be designed and produced by open-source software or hardware
  2. All the following application files must be submitted via email before December 13, 2019.
  • Form 1-Application Form of Mini Maker Fair for Students;
  • Form 2-Project Form of the Mini Maker Fair for Students;
  • Three pictures of the work in jpg form (300 DPI);
  • A three-minute video clip about the project, which introduces the core values of the work, the problem it solves and its working principle;
  • One ID photo of each applicant.

Das heißt keine Facharbeit sondern ein Video. Das sollten wir sehr professionell hinbekommen.

 

Erster Besuch verschoben....

04Juli2019

Der Beginn des Chinaprojektes muss leider verschoben werden. Zuerst hat uns die Firma, die alles organisieren wollte, hängen gelassen. Ich habe danach zwar gute Kontakte nach Peking herstellen können, aber letztlich war die Zeit zu knapp.

Wir haben jetzt folgendes vereinbart:

Wir werden die ersten chinesischen Jugendlichen im Laufe des kommenden Schuljahres im SFN begrüßen. Wir versuchen vorher Kontakte zu interessierten Teams aus dem SFN herzustellen.
Da sind sicher die für diesen Sommer eingeplanten Teams noch dabei, es sind aber Änderungen möglich.

Unbenommen davon ist unsere Teilnahme am chinesischen Jugend forscht Wettbewerb als Vertreter von Deuschland im März 2020.

Dazu legen wir die Teams Mitte August fest und melden sie an.

Nun zur Woche 4 und 5 in den Sommerferien (MINT-Wochen im SFN):

Das SFN ist in dieser Zeit ganztägig geöffnet. Bis 14 Uhr ohne Fachbetreuung, danach bis 18 oder 19 mit Betreuung (Felix, Patrick, Joschi, Rico, ich).

Wer kann kommen:

- Jede/r, der/die am alten oder einem neuen Projekt arbeiten will.

- Alle, die am Pekinger Wettbewerb teilnehmen wollen, sollten sich vorbereiten, insbesondere, wenn noch keine fertige JuFo - Arbeit vorliegt.

Was bieten wir an:

- Individuelle Betreuung

- Auf Wunsch: Workshops über Roboterarm, 3 D Druck, Mikroskopieren, EMI

- Theorie-Workshops:
 Beschreibung chaotischer Systeme durch Lösungsräume von Differenzialgleichungen

Effekte der Zeitdilatation der SRT

- Bei klarem Wetter: Einführung in Sonnenbeobchtung

- Grillabend (freitags)

- Anrechnung auf TAFT - Zertifikat

- Fahrt zum Dörnberg: Picknick, Nacht-Wanderung, star gazing

Damit hoffe ich, ein attraktives "Ersatzprogramm" bereitzustellen und würde mich freuen, wenn möglichst viele Jugendliche aus Nordhessen  oft kommen! Alle Workshops werden individuell verabredet.

 

Neuer Teilnehmer: Daniel

30Juni2019

Mein Name ist Daniel Chizhov und ich besuche die 8. Klasse (nach den Sommerferien  9.Klasse G8 ) des Georg Christoph Lichtenberg Gymnasiums Kassel.

 

Im Schüler Forschungszentrum bin ich nun seit 4-3 Jahren, erst KidsClub nun Juniorclub, nach den Ferien Science Club. Ich war zweimal bei Jugend forscht, im Jahr 2016/2017 mit Entdeckungen mit Treppenzahlen (2.Platz Mathematik Schüler experimentieren) und 2018/2019 mit Biologische Solarzelle (3. Platz Chemie und Sonderpreis für erneuerbare Energien Jugend Forscht). Ansonsten bin ich auch sehr im Olympiaden Sektor der Schule tätig wie z.B. Mathematik und Geographie.

 

Zurzeit arbeite ich gemeinsam mit meinem Forschungspartner an der Entwicklung von biologischen Solarzellen, Umweltfreundlichere und günstigere Solarzellen auf chemisch-organischer Ebene und möchte damit bei Jugend forscht 2019/2020 mitmachen.

 

Ich interessiere mich neben der Wissenschaft, insbesondere in den Bereichen Chemie/Biologie und Technik, auch sehr mit geselschaftswissenschaftlichen Themen wie Politik und Wirtschaft, versuche mich also dementsprechend immer gut zu informieren, wodurch ich sehr diskussionsfreudig bin.

 

Neben dessen bin ich aktiv bei  der Schülervertretung, Kreis-Schülervertretung, Schülerzeitung, Schulmediatoren, Digitale Helden, Schulschach, Fridays for Future Orga. und in der Jugendorganisation einer Partei sowie einem Lobbyverband der Schüler ( Schüler Union).

 

Natürlich freue ich mich mit chinesischen Schülern zusammenzuarbeiten um mehr über den Alltag in China aber auch dass Schulsystem und Politik zu erfahren. Dementsprechend sehe ich diesen möglichen Austausch als eine sehr effektive diplomatische Zusammenarbeit zweier Staaten, was unbedingt auch bundespolitisch gefördert werden sollte.

Ich sehe meinen Beitrag bei Unterstützung und Förderung dieser Verhältnisse und würde mich gerne in Projekte chinesischer Schüler rein arbeiten, was natürlich nicht ausschließt, dass man nicht gemeinsam ein neues Projekt beginnen kann oder zusammen an meinen weiterforschen könnte.

 

Mögliches Programm für den Sommer

25Juni2019

Es ist noch nicht ganz sicher, ob das erste gemeionsame Forschen mit deutschen und chinesischen Jugendlichen schon in diesen Sommerferien klappt. Aber es sieht gut aus. Wir haben sogar schon sicherheitshalber Unterkünfte reserviert.

 

Hier der mit China abgestimmte Vorschlag:
 
Gemeinsame Zeit: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr oder später, je nach Programm
 
mindestens 13 Teamsitzungen a 3 ..  4 Stunden, Vorbereitung der Präsentation, Abschlusspräsentation
Zusätzlich vier  kleine 2 stündige Workshops an unseren Geräten
This could be the course of a two-week stay:

Sun, 21.7. Arrival, welcome

 

Mon, 22.7 .:

Introducing the SFN, possible projects, project selection, team building

Having lunch

First team meetings

 

Tue, 23.7 .:

Workshops: electron microscope, 3D printer, laser cutter, robotic arm, microscope and more

Teamwork

Having lunch

Visit Astronomy Museum, Planetarium

Dinner

Observatory

 

Wed, 24.7 .:

Teamwork

Having lunch

Visit the mountain park, water features, castle

 

Thu, 25.7 .:

Teamwork

Having lunch

Teamwork

 

Fri, 26.7 .:

Workshops (as above, in alternation)

Teamwork

Having lunch

Teamwork

Dinner

Observatory


Sat, 27.7 .:

workshops

Having lunch

Excursion to the surrounding area

 

Sun, 28.7 .:

Visit to the medieval town of Fritzlar, guided tour of the cathedral and 
organ concert by our students Luke and David
 

Mon, 29.7 .:

workshops

Teamwork

Having lunch

Teamwork

City tour

 

Tue, 30.7 .:

Teamwork

Having lunch

Teamwork

Drive on the Dörnberg (mountain nearby Kassel, looks like scotish highlands)

Little hike

picnic

stargazing

 

Wed, 31.7 .:

leisure

Having lunch

Teamwork

 

Thu, 1.7 .:

Teamwork

Having lunch

Preparation of the final presentation

 

Fr, 2.7.

final presentation

Having lunch

Meeting for further work

Dinner with graduation, certificate rental

 

Sat, 3.7. departure

Weitere Zusammenarbeit abgesprochen

13Juni2019

Es gibt Neuigkeiten:

Mit der Chin Ya Schule (das ist die erste Schule, die ich besucht hatte) wollen wir im Sommer 2020 einen ersten gemeinsamen Forschungsaufenthalt im SFN organisieren.

Leider hat uns die Firma CDB, die den Austausch organisieren wollte, im Stich gelassen. Sie reagiert auf keine Anfrage mehr.

Da sie nur von den chinesischen Jugendlichen 3500.-€ ohne Flug und Unterkunft nehmen wollte, ist es vielleicht auch ganz gut so...

Zusätzlich zu der Chin Ya Schule bemüht sich auch BAST um Jugendliche. Da könnte sogar schon diesen Sommer etwas gehen, der Kontakt zwischen uns ist jedenfalls sehr gut. Außer Flug und Unterkunft werden nur 500.-€ pro Person notwendig sein.

Insgesamt 9 SFNler sind zum Pekinger Jugend forscht Wettbewerb für die internationale Sparte im März 2020 eingeladen. Ich bin als Juror für die internationalen Teams dabei, ein oder zwei Betreuer fahren noch mit und 6 bis 7 Jugendliche.

Wir sind gerade dabei, die Teams auszusuchen und wollen uns im Sommer anmelden.

Also insgesamt eine recht positive Entwicklung.

 

Ich melde mich bald mit mehr Neuigkeiten wieder.

 

Fotonachtrag

24April2019

Das ein oder andere Bild habe ich noch gefunden...wenn man die Maus drüber fährt erscheint ein Titel....

Anflug Peking     Sommerpalast

Verbotene Stadt  

 Science Zentrum Sammeln nach dem Besuch Verbotene Stadt  Wachablösung SeoulMarkt in SeoulSeoulAusflug in SeoulSeoul bei Nacht

Das Schulsystem in China

24April2019

Die Schulzeit dauert bis zum Abitur 12 Jahre. Neben den staatlichen Schulen gibt es viele Privatschulen. Die einzelnen Bezirke können sehr autonom Schule gestalten.

In den letzten  Jahren waren chinesische Regionen oft in den obersten 10 Plätzen der PISA-Studien.

Schon in den Grundschulen werden Naturwissenschaften unterrichtet (Klasse 1-6), in der 3-jährigen Mittelstufe ist der Fächerkanon ähnlich wie bei uns. Nur in dieser Zeit gibt es in den Naturwissenschaften auch Laborunterricht (Experimente).

Die Punktzahl am Ende der 9.Klasse entscheidet den Übergang in eine Berufsausbildung, eine gute oder eine nicht so gute Oberstufe.

Die dreijährige Oberstufe hat einen naturwissenschaftlichen und einen geisteswissenschaftlichen Zweig. Naturwissenschaften werden aber weniger mit Experimenten als vielmehr theoretisch mit Büchern  gelehrt.

 Klassengrößen erreichen 40, Unterrichtszeit ist Mo-Sa von 7-17 Uhr (plus Hausaufgaben).

Insgesamt gibt es 3 Monate Ferien (zwei im Sommer und einen im Winter).

Wissen und Lernen spielt für die Jugendlichen eine größere Rolle als bei uns, sie nehmen oft auch zusätzliche Angebote der Schulen wahr.

Staatliche Schule Privatschule

Lehrer sind Respektspersonen, hoch angesehen und unterrichten sehr wenig schülerorientiert.

Rückflug

23April2019

Quer über Russland, an Moskau vorbei nach Frankfurt.

Landung 6.30 Uhr (0.30 Uhr Pekinger bzw.23.30 Uhr koreanische Zeit, durcheinander KPs private Zeit).

 

Etwa über Moskau begann die Morgendämmerung, die Wolken am Westhorizont leuchteten rötlich, denn sie wurden von der Sonne beschienen. Darüber stand der abnehmende Mond und neben ihm Jupiter (durch das Fenster gut zu erkennen, hoffe, dass die komprimierten Bilder ihn auch zeigen).

Mond mit Jupiter

Das Flugzeug war aber schneller...etwa 1,5 Stunden später sah man den Erdschatten im Westen. Danach flogen wir bis fast Frankfurt in der Morgendämmerung, die fast 4 Stunden gedauert hat.

Erdschatten und Mond/Jupiter

Sehe gerade dass Jupiter der Kompression zum Opfer gefallen ist...zu Hause werde ich die Originalbilder nachberbeiten, dann wird mn ihn sicher sehen. Die bilder werde ich dann in der Atronomie-App oder im Blog astronomiekassel.blogspot.com zeigen.

Flug nach Peking

22April2019

Mit leichter Verspätung ging e los. Es war eine große Maschine A330 mit 8 Plätzen in einer Reihe. Etwa 105 Minuten reine Flugzeit, wieder mit warmer Mahlzeit und eigenem Monitor mit Bordprogramm.

Start in Korea

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Landen in Peking, noch mal Transfer-Sicherheitskontrolle...

Landung

Zum Glück ging mein Koffer weiter, hätte ich einreisen müssen (wieder ohne Visum) und neu einchecken müssen, hätte das Stunden gedauert.

Jetzt sitze ich in der Lounge, es ist gleich 21.30/15.30 Uhr...gleich esse ich Mittag/Abend...in 5 Stunden geht es los...

Der Blog wird mit weiteren Posts zu unserem Chinaprojekt gefüllt, auch hoffe ich bald weitere SFNler bzw. endlich chinesische Schüler/innen vorstellen zu können.

Ich habs begriffen....

22April2019

Geschafft....

22April2019

Gegen Mittag bin ich mit dem Airport-Shuttle los, nach gut einer Stunde war ich da.

Der Flug wird von Air China durchgeführt, lange Schlange am Counter. Da ich auch von Peking heute Nacht mit Air China fliege, wollte ich das Gepäck durchlaufen lassen bis Frankfurt....das hat 3 Mitarbeiter 30 Minuten beschäftigt, hat aber geklappt. 

Aus Korea rausgelassen haben sie mich auch, jetzt muss mich Deutschland nur noch reinlassen....

Letzte Eindrücke

22April2019

Heute am Vormittag knallt die Sonne...es wird heiß.

In zwei Stunden fahre ich zum Flughafen und dann hoffe ich, dass auf dem Rückflug über Peking alles klar geht....

Seltsames Spiel

21April2019

Neben dem Turm sind mehrere Planschbecken aufgestellt, in dem  jeweils 50 winzige Fische schwimmen.

Kleine Kinder bekommen eine Schaufel, holen damit einen Fisch heraus, begutachten ihn und werfen ihn in einen kleinen Wasserbehälter. Ist der voller Fische, wird der Behäler mit samt den Fischen wieder zurück gekippt und das nächste Kind darf schaufeln....

Übersicht...auch bei Nacht

21April2019

Am späten Nachmittag und Abend geht es hoch hinaus....

Ich fahre mit einer Gondelbahn auf die höchste Erhebung von Seoul (ca.400 m). Ticket kaufen und Schlange stehen dauert etwa 40 Minuten.

Von oben hat man einen fantastischen Rundblick, aber leider ist es sehr trübe.

Nach dem Sonnenuntergang sieht man das Lichtermeer von Seoul.

Das seltsame Objekt unten rechts im letzten Bild ist übrigen kein UFO sondern die beleuchtete Gondel.

Um der langen Warteschlange zu entgehen, laufe ich runter.

Es ist schon spät als ich unten ankam...die Satrßenmärkte sind leer, die Stände werden abgebaut.

Mein Hotel ist in der Nähe vom Sungnyemun Gate, das in der Dunkelheit schön beleuchtet wird.

 

Wissenschaftsfestival

21April2019

Irgendwie verfolgt es mich...dieses Wohenende it ein großes Science Festival in Seoul....

Ein Hundeleben..

21April2019

In Korea ist es legal Hunde zu quälen, zu schlachten und zu essen.

Tierschutzorganisationen versuchen dies zu ändern.

Die Bilder zeigen typische Zwinger.

Naja, unseren Schweinen und Hühnern in der Massentierhaltung geht es auch nicht sooo viel besser....

Treffen im Gyeongbokgung Palace

21April2019

1395 erbaut, 100 Jahre später durch Japaner abgebrannt, 1867 rekonstruiert, 1910 nach der japanischen Besetzung niedergerissen und 2010 im Original restauriert.

Hier treffen sich Koreaner in ihren hisorischen Trachten, wandeln durch den Palast und fotografieren sich gegenseitig.

Markttreiben

21April2019

Vielleicht hatte ich in Peking keine Gelegenheit...aber so habe ich mir das vorgestellt...enge Gassen, bunte Stände, voller seltsamer Speisen...

Wachablösung am Deoksukung Palace

21April2019

Ende des 15. Jahrhunderts wurde dieser Palast erstmalig gebaut, 100 Jahe später bei der japanischen Invasion zerstört. Späterwieder aufgebaut und Jahrhunderte als Palast genutzt.

 

Seoul: Bunt, schrill, asiatisch, westlich

21April2019

Auch wenn der Blog vorgesehen war, die Kontakte zu MINT-Strukturen in Peking zu dokumentieren...aus bekannten Gründen hat es mich nach Erledigung der Aufgaben nch Seoul verschlagen.

Die folgenden Posts geben einige Eindrücke wieder.

 Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.

Ein kurzer Flug

20April2019

Ich dachte erst, dass Southern China Air ein Billigflieger sei, den man in ein halbtotes Terminal abgeschoben hat.

Scheint aber nicht so, edles Terminal nach der Sicherheitskontrolle...

Und trotz kurzer Flugzeit von 95 Minuten gab es eine reichhaltige warme Mahlzeit und Getränke.

Abflug in Peking

Gelandet in Seoul, es regnet und ist recht kühl....

Taxifahrt ins Hotel im Zentrum...deutsche Preise...,

Zimmer im 16.Stock mit Blick über das Zentrum...ml sehen, was ich morgen machen kann...1,5 Tage Seoul...

 

Ich bin raus...

20April2019

Nach 1,5 Stunden Taxifahrt (23.-€) kam ich am International Terminal an...pustekuchen...der Flug nach Seoul geht von Temrinal 2. Ein Bus fährt da hin, er braucht 20 Minuten... Zeit reicht, im Bus traf ich zwei Koreaner, die mich durch das riesige aber menschenleere Terminal 2 zum Counter lotzten...

WAS UM HIMMELSWILLEN FLIEGT MICH DA HIN?

 

Bei der Kontrolle hat man mich rausgelassen und danach gab es die intensivste Sicherheitskontrolle...eine junge Chinesin tastete mich von Kopf bis Fuß ab, knetete die Taschentücher durch (ich habe seit 2 Stunden fürchterlichen Schnupfen...), ohne Handschuh...

Jetzt esse ich gerade erstmal, Mittagessen fiel flach...) und dann gehts nach Süd-Korea.

Bin gar nicht mehr böse drum...da wollte ich immermal hin....

Melde mich von dort wieder.

 

In der Verbotenen Stadt

20April2019

Heute Vormittag hat mich Frau Yang, zusammen mit ihrem 10-jährigen Sohn, in die Verbotene Stadt begleidet.

Da nur noch 600 000 Pesonen pro Tag hineindürfen, muss man sich mit einer chinesischen App anmelden. Das hat se für uns gemacht und mich dann durch die Menschenmassen hindurch geführt.

Eintritt war minimal, alles perfekt organisiert, so dass man schnell durch kam.

Hier hat im hitneren Teil der Kaiser mit seinen zahlreichen Frauen gelebt. Im vorderen Teil war die Verwaltung und dazwischen empfing der Kaiser seine Minister.

Als der letzte Kaiser etwa 1930 zurück trat wurde aus der Goldenen Stadt ein Museum und der ehemalige Kaiser musste sich ein Ticket orgaisieren, wollte er mal wieder zu Hause vorbeischauen....

Hier sehen wir Frau Yang mit ihrem Sohn vor einem der historischen Löschwassertröge.

In diesem Haus befindet sich einer der Thronsessel.

Das ist das Schlafzimmer des Kaisers. Groß wohnen, beengt schlafen war das Motto.

Wir waren auch in der Schatzkammer.

Im nächsten Bild sehen wir das kaiserliche Theater. Es gibt drei Ebenen. Duch die Öffnng in der Decke geht es zur Himmelebene.

Genau gegenüber ist die Loge für den Kaiser.

Vom gegenüberliegenden Hügel aus kann man auf die Verbotene Stadt sehen, die genau symmetrisch zur Mittenlinie von Peking erbaut wurde.

Wendet man den Blick nach links, sieht man das moderne Peking im Smog verschwinden.

Es waren extrem anstrengend, arbeitsintensive, zukunftsweisende Tage in einer mir bisher fremden Kultur.

Wenn alles klappt, sehen wir uns wieder...Peking und das SFN.

Abendbummel

19April2019

Fazit und Bewertung, Pläne

19April2019

Erst einmal mein ganz persönliches Fazit:

Nur an wenigen Stellen in Peking hat man das Gefühl in China zu sein, Peking ist eine moderne westlich orientierte Weltstadt. Ich habe nur offene, freundliche und gut gelaunte Menschen kennengelernt.

Man rennt quer über die Straße, geht bei Rot über Fußgängerwege, fährt ohne Beleuchtung, biegt falsch ab, hupt sich den Weg frei...ich hatte nicht den Eindruck, dass irgendjemand Angst vor irgend etwas hat. Auch viele Diskussionen über politische Inhalte sind offen und gewünscht.

Die Menschen sind zuvorkommend, aber auch angenehm zurückhaltend. Man kann auch alleine etwas machen, den Abend allein verbringen, muss man aber nicht.

Es war spannend einen unmittelbaren Eindruck in Schulen zu bekommen und chinesische Schüler/innen zu erleben, wie sie (teilweise erstmalig) aus einer strengen Klassenraumordnung ausbrechen dürfen.

Abseits der hektischen Straßen, in Parks, der Sommerresidenz, dem Campus und morgen sicherlich in der Verbotenen Stadt kann man relaxen und sich sehr sehr wohlfüllen: Das sind Oasen, in einer der größten Weltstädte.

Ich habe erfolgreiche und geplante Bemühungen gesehen, viele Umweltproblemen zu lösen und vor allem in den Jüngsten ein Bewusstsein für den richtigen Umgang mit der Erde zu schärfen.

Ich bin mir sicher, dass es auch ein anderes China gibt, auch China hat viele Aspekte, wie jedes Land.

Und Whats App ging auch, nur Googeln ging nicht...wenn juckt es...

Morgen verbringe ich noch fast einen ganzen Tag im alten historische Teil der Stadt und werde Bilder davon sicher spät am Abend posten, vielleicht vom Flughafen vor meinem Ausflug nach Süd-Korea.

Aber auch aus Seoul wird es einige Bilder geben. Ich bin gespannt auf den Vergleich....

Leuchtende Augen:

Ein Schulamtsdirektor, der uns früher noch im PysikClub besucht hat, sprach immer von den leuchtenden Augen, die usnere Schüler/innen hätten.

Solche Augen habe ich nach anfänglicher Reserviertheit hier auch gesehen.

Sicher (mit wenigen Ausnahmen) nicht bei den Lehrern, die zugesehen haben  (das wäre übrigens in Deutschland ganz ähnlich). 

Zum Entsetzen der Kollegen habe ich alle Schüler mit den Worten begrüßt: In den Schulen dieser Welt gehen die Lehrer voran und bestimmen was ihr tun müsst. Das ist bei uns im SFN nicht so...

Zum Ziel meiner Reise:

Jugendliche, die ins SFN kommen, habe ich nicht direkt kennengelernt, nur einige, die wollen.

Das war anders geplant.

Der hohe, hier übliche, Preis von über 3500.-€ plus Flug, ermöglicht es nur wohlhabenden Eltern dieses Angebot anzunehmen.

Ich habe aber viele interessante Kooperationsmöglichkeiten aufbauen können: Teams, die am Pekinger Wettbewerb teilnehmen düfen, Fortbildungen, Jurymitgliedschaft und vieles mehr (siehe früherer Post).

Begleitet wurde ich von Vertretern der Humboldt-Sprachschulen. Sie betreiben eigene Schulen/Internate mit Deutsch als Schwerpunkt und stellen Deutschlehrer für staatliche Schulen.

Wir werden versuchen, gemeinsame Forschungsgruppen aufzubauen, die dann zu einem deutlich günstigeren Preis ins SFN kommen können bzw. die SFN - Gruppen nach Peking. Dort könnten sie in den den Schulen angeschlossenen Internaten kostenfrei übernachten.

Das wid die Zielrichtung nach dem ersten Besuch im Sommer sein.

Talente und Bereitschaft zum Forschen gibt es hier auch...das SFN haben jetzt etwa 160 Jugendliche, 10 Lehrer/innen und 8 Schulverwalter kennen gelernt.

 

 

 

Auf dem Campus

19April2019

Wieder 1,5 Stunden mit dem Taxi zurück...und dann zu Fuß zum Campus der größten und bedeutendsten Uni Chinas.

In China können sich alle Abiturienten letztlich das Studienfach aussuchen, aber diejenigen mit den besten Noten werden zuerst genommen.

Für diese Universität, Tsinghua, muss man exzellente Leistungen vorweisen.

Nach 4 Jahren muss man den Bacchelor machen, oder gehen...nach weiteren drei Jahren dann den Master haben oder gehen.

 Das  erste Gebäude (links) und die heutige Verwaltung.

Der Campus ist weitläufig, so groß wie eine deutsche Kleinstadt. Abgeriegelt, vom Verkehr befreit, eine Oase. Weite Parkanlagen, Restaurants, Nischen zum Lernen, sogar ein eigenes Krankenhaus...

Statue eines Professors, der sich gegen eine Besetzung gewehrt hat.

Sternwarte, breite Alleen

Oben eine Oase der Ruhe und unten das campuseigene Musiktheater

Kunst

Dann ging es mit der U-Bahn zurück zum Hotel.

Schulkarriere

19April2019

Bis zur 9.Klasse kann man nicht sitzenbleiben. Hat man Probleme in der Oberstufe, dann muss man die Schule verlassen und eine Ausbildung beginnen.

Nur in der Unter- und Mittelstufe gibt es Experimentierunterricht, in der Oberstufe nur Theorie.

Trotz mehrfacher Bitte hat mir keine Schule das Physiklabor gezeigt.

Ich verstehe jetzt welche wichtige und ausgezeichnete Rolle das Science Center hat, das ich am Dienstag besucht habe.

Wie geht es nach der Schule weiter?

Frau Yang hat mich am Nachmittag auf den Campus der besten und größten Universität mitgenommen. Da wäre ich ohne Begleitung gar nicht reingekommen.

Der Post kommt bald....

Mittagessen und danach...

19April2019

Wir gingen dann zusammen mit den Jugendlichen in die Mensa. Es gab für jeden zwei Beilagen, eine Auswahl aus zwei Hauptgerichten, Reis, Brot, Suppe soviel sie wollen.

Das Essen war sehr scharf, schmackhaft aber nicht so mein Ding...eine Beilage bestand aus talerartigen Gebilden, die aus geronnenem Schweineblut bestanden....

Anschließend ging ich zur Toilette...es gab wohl keine getrennte Lehrertoilette, die große Männertoilette bestand aus vielen Löchern im Boden, ohne Sichtschutz...um ein freies Loch zu erreichen, musste ich erst einmal an vielen kackenden Jungen vorbei...ich wählte dann ein Loch hinten in der Ecke...zum Glück nur für das kleine Geschäft...

Sehr gewöhnungsbedürftig...in den anderen Schulen gab es für Lehrer Kabinen und zumindest eine Sitztoilette.

Versteht sich, dass ich in diesem Post kein Bild integriere...

 

Besuch einer Oberstufenschule

19April2019

Nach einer etwa 90 minütigen Taxifahrt kam ich am Freitagvormittag in einem Vorort  Sanhe-Stadt von Peking an.

Hier sollte ich mit drei Klassen der ersten Stufe (E-Phase in Deutschland) der Guang Da Schule arbeiten.

Wie immer wollte ich eine Sammellinse haben, dies war aber nicht möglich, da es keinerlei Fachräume und Sammlungen gibt. In der Oberstufe wird ausschließlich mit Büchern gearbeitet.

Frau Yang (meine Dolmetscherin) und ich wurden von einer Englischlehrerin begrüßt und zum Direktor auf das Schulgelände geleitet.

 

  

Ich musste improvisieren...irgend ein Handversuch, der zum Fragen anregt...

Also bastelte ich aus Schnürsenkeln, einer Schere und einem USB-Stick ein Doppelpendel.

Zuerst erzählte ich den Jugendlichen wie wir im SFN arbeiten (Zielvereinbarung, Weg frei..etc), dann zeigte ich Bilder und erläuterte einige Projekte als Beispiel.

Da sehr viele Schüler Englisch verstanden, habe ich es auf Englisch erklärt und trotzdem wurde es noch sicherheitshalber auf Chinesisch übersetzt.

 

Danach forderte ich die Jugendlichen auf in kleinen Gruppen zu besprechen, was ihrer Meinung nach ein Forscher können muss.

Es kamen viele Antworten: kreativ sein, Wissen haben, Ideen entwickeln, Ausdauer haben und Fragen haben.

Genau daran knüpfte ich an: Ohne Fragen an ein Phänomen kommt man nicht weiter.

Ich zeigte ihnen das Scherenpendel und dann das Doppelpendel mit dem angehängten USB-Stick (hier hätte ich Jason gebrauchen können), schaffte es ein chaotische Bewegung zu erzeugen und forderte sie auf in kleinen Gruppen keine Erklärung zu suchen, sondern Fragen zu formulieren, die zu einem Forschungsprogramm führen.

Frau Yang und ich gingen herum, in vielen Fällen konnte ich auch direkt in Englisch mit ihnen reden.

 Anschließend stellten die Teams ihre Fragen allen vor:

Es ging um Parameter (Massen- und Längenverhältnis), Anzahl der Überschläge, einer erkannte, dass man zwei Winkel zur Beschreibung braucht und fragte ob das ausreicht...

Mit vielen dieser Jugendlichen hätte ich am nächsten Tag einen Physik-Club aufmachen können...

 Etwa sechs Schüler haben Interesse an dem Besuch im SFN gezeigt, einen Partner für Jason hätte ich schon, denn mit dem Schüler diskutierte ich über vierdimensionale Phasenräume....

Mehr dazu im nächsten oder übernächsten Post.

 Schnell gingen die 80 Minuten herum, es war dann Pause...Zeit zum Austoben und zum Mittagessen....

Abendspaziergang

18April2019

Es ist spät Abends noch viel los auf den Straßen, vor den Kneipen stehen Menschentrauben, diskutieren und spielen mit den Handys.

Auch in den Parks treffen sich noch Menschen: Sie tanzen zu lauter chinesischer Popmusik. Unter den Tänzern sieht man alle Altersklassen...von Jugendlichen bis zu Senioren.  

Etwa die Hälfte der Fahrräder und Mopeds fährt dunkel bekleidet ohne Licht duch die Straßen.

Mutig!

Überhaupt scheint es eine interessante transitive Hierarchie im Straßenverkehr zu geben:

Busse dominieren über PKWs, die über Mopeds, die über Fahradfahrer und die über Fußgänger.

Es ist richtig kalt geworden, es weht ein kräftiger und kühler Wind.

Bisher war es mittags um die 25°, nachts über 15°...in den nächsten bewölkten Tagen wird es tagsüber auf unter 13° abkühlen und nachts bis 7°.

Ich finde das angenehm. Zum Glück muss ich nicht in das heiße und schwüle Hongkong fliehen, sondern darf angenehme warme Tage bei Sonnenschein in Seoul verbringen bevor es wieder heimgeht.

Rückkehr zum Hotel:

Eine Revolution im Klassenzimmer....

18April2019

Am Nachmittag war ich in einer staatlichen Mittelschule. Dort betreute mich ein Lehrer der Humboldt-Gesellschaft, der in der Schule Deutschunterricht gibt.

Umgebung der Schule:

Die Schule hat etwa 600 Schüler.

Von Montag bis Freitag müssen Lehrer und Schüler von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr anwesend sein...

Ich bin in eine 7.Klasse gegangen. Dort wollen viele Kinder einmal nach Deutschland, einige wollen im Sommer ins SFN.

Da sie dafür etwa 3500.- zahlen müssen (plus Flug) werden sie erst noch Geld organisieren müssen um sich verbindlich anzumelden.

Die Klassenzimmer hier sind anders als in der Privatschule. Nur Einzeltische, der Lehrertisch erhoben auf einem Podest.

Den Schülern ist es verboten aufzustehen oder mit anderen währnd des Unterrichtes Kontakt aufzunehmen.

 

Zuerst stellte ich das SFN und einige Projekte vor.

Dann erzählte ich ihnen, wie man am besten lernt: Durch Reden und Diskutieren in Gruppen.

So muss auch Forschung anfangen: 

In Teams Probleme disktutieren und Fragen suchen.

Ich fragte die Klasse, ob sie dass mal ausprobieren will.

Ein deutliches Ja kam zurück.

Ich zeigte, wie ein Stück Glas eine Kerzenflamme vergrößert und verkehrt herum an die Wand bringt und forderte sie auf sich Fragen und Forschungsideen zu überlegen (sie hatten so etwas noch nie gesehen).

Dann fragte ich sie, ob ich jetzt Gruppen einteilen soll oder ob sie das selbst organisieren wollen.

Ja, sie wollten das selbst machen. Aber dazu mussten sie aufstehen und miteinander reden.

Die hinten sitzenden Lehrer guckten sehr verunsichert. Der Deutschlehrer übersetzte zunehmend begeistert und motivierend...und dann standen sie auf...gingen durch die Klasse, stellten sich in Gruppen und fingen an lebhaft zu dskutieren.

Und sie fanden tolle Fragen, die weitere Forschungen ermöglicht hätten.

Hierzu könnte ich einen ganzen Fachaufsatz schreiben...es funktioniert!

Immer wieder...

 

Morgen bin ich in einer Hochbegabtenschule außerhalb Pekings....

 

Meine erste Stunde in China

18April2019

Die Schule hat etwa 300 Schüler, wird privat betrieben. Angeschlossen ist ein Internat mit 50 Schülern.

Die Aufgabe war nicht leicht, etwa 40 Jungen und Mädchen aus den Klassen 7 bis 11 waren da.

Ich wollte das SFN vorstellen, für gemeinsame Forschungsprojekte werben....

Zuerst gab es Bilder aus dem SFN, dann zeigte ich zwei einfache Experimente:

Abbidung einer Kerzenflamme durch eine Linse und Beugung an den Augenwimpern.

Je nach Alter entwickelten dann die Jugendlichen Fragenkataloge zu möglichen Forschungn dazu.

Anschließend reflektierten wir über die Erfahrungen.

Viele konnten in Deutsch mit mir reden, für die Jüngeren wurde übersetzt.

 

 

Bilder aus der Umgebung der Schule

18April2019

In der Straße liegt die Schule, die ein deutsches Sprachdiplom vergibt. Und im Inneren sieht es aus wie in jeder Schule.

Zwischenstopp

18April2019

Die Taxifahrt vom Hotel zur Schule dauert eta 1,5 Stunden.

Ich bin früher los um einen Zwischenstopp im Zentrum der Stadt einzulegen.

Durch viele Staus kam das Taxi nur langsam voran.

Ich konnte aber einiges kurz ansehen:

Nationaltheater

Maos Mausoleum

Regierungsbereich

Dann ging es durch einen Vorort von Peking.

Und schließlich kam ich an der Schule an.

 Die xin ya Schule ist eine Mittelstufenschule, obwohl in einem Industriegebiet liegend, wirkt si wie ein Gutsherrnhaus, in eine Grünanlage eingebettet.

Ich wurde sofort von perfekt deutschsprechenden Lehrerinnen begrüßt.

Da noch etwas Zeit war, setzte ich mich in den Vorgarten und blogge diesen Teil.

Mehr über das Treffen gibt es dann im nächsten Post.

 

 

 

 

 

Smog

18April2019

Gestern war richtiger Smog. Man kann es auf den Bildern außerhalb des Science Centers erkennen:

Der Hintergrund wirk leicht milchig. Wenige 100 m entfernte Gebäude waren wie hinter Milchglas zu sehen. Der Himmel war weiß, die Sonne blendete nicht mehr, Schatten waren unscharf.

Beim Atmen merkte ich aber  nichts.

Vor 10 Jahren war es viel schlimmer und solche Tage auch viel häufiger.

Es hat sich sicher wohl gelohnt ...

17April2019

Ich denke bisher hat sich der Stress schon gelohnt:

- In den Sommerferien arbeiten mindestens 10 SFNlern zwei Wochen ganztägig an ihren Projekten, das ist mehr als bei unserer MINT Aktion in den letzten Ferien.

- Diese Jugendlichen arbeiten mit Schülern aus Peking zusammen,

- Sie haben sogar die Chance, falls es zu einem gemeinsamen Forschungsprojekt kommt, dieses in China fortzusetzen.

- 6 SFNler (2...3 Teams) vertreten Deuschland beim internationalen Teil des Science Contest in Peking im März 2020.

- Zwei Betreuer dürfen mit.

- Der Leiter des SFN wird Teil der internationlen Jury.

- Projekte des SFN, wie z.B. der Marsrover, können im Science Center ausgestellt werden. Teammitglieder bilden Mitarbeiter aus (macht sich gut in der Vita).

- Mitarbeiter, insbesondere auch der Leiter des SFN, wird zur Schulung der Science Center Mitarbeiter und Lehrer eingeladen. Ziel ist die Betreuung von Forschungsarbeiten durch die Mitarbeiter.

- Mit einer der Schulen besteht eine Möglichkeit einer direkten Kooperation zu gemeinsamen Forschungsprojekten.

Wenn wir nur einen kleinen Teil wirklich umsetzen, wäre es toll...ich denke es wird aber eher mehr...

Wie geht es mit mir weiter?

Donnerstag:

Fahrt in die Altstadt

Weiterfahrt zur ersten Schule xin ya Schule, Arbeit mit mindestens 40 Jugendlichen

Weiterfahrt in zweite Schule, erneut Arbeit mit 40 Jugendlichen

Freitag:

Fahrt zu einer Hochbegabtenschule außerhalb Pekings, Arbeit mit 80 Jugendlichen und Lehrern, gemeinsames Essen, Besichtigung der Schule

Samstag:

Besuch der Verbotenen Stadt mit Frau Yang und ihrem Sohn, der nächstes Jahr ins SFN will.

Nachmittags Weiterflug nch Seoul, Südkorea

Sonntag:

Seoul

Montag:

Seoul, Abends Rückflug nach Peking

Dienstag:

Geplanter Heimflug um 2.30 Uhr Ortszeit

 

 

Ein außerschulischer MINT - Lernort, neue Kooperationmöglichkeiten

17April2019

Heute war ich im   Science and Technology Center, das von der BAST geleitet wird und stattlich finanziert vor einem halben Jahr eröffnet wurde.

Dieses riesige Zentrum ist speziell zur MINT-Förderung der Klassen 1 bis 6 aufgebaut.

Am Anfang erstmal das obligatorische Gruppenfoto.

Auf dem Bild sind Prof. Wenxiu und Frau Yang, sowie die Direktorin Frau Fulin und ihr Abteilungleiter Yong Niu.

Heute war die Kommunikation in Englisch, was das Gespräch erheblich beschleunigt hat.

Während der Woche kommen Lehrer mit ganzen Klassen und führen mit Hilfe der pädagogischen Mitarbeiter die Kids in bestimmte Themen ein:

- Entstehung des Lebens auf der Erde

- Geburt, Leben und Tod eines Menschen

- Umweltschutz

- Zukunftstechnologien 

- Naturerscheinungen

und mehr...insgesamt 8 Bereiche mit 300 n das Curriculum angepasste interaktive Exponate.

Im Hauptgebäude gibt es eine aufwändige interaktive Ausstellung mit sehr kindgerechten Darstellungen.

In einem zweiten Gebäude finden Lehrerfortbildungen statt, aber auch spezielle Workshops für Kids.

Am Wochenende kommen Eltern mit ihren Kindern und nehmen auch an Workshops teil.

Die folgenden Kooperationsmöglichkeiten haben sich ergeben:

-  Unsere Marsrover könnten dort für ein Jahr laufen. Die Erbauer würden zur Ausbildung des Personals eingeladen. Ähnliches wäre auch für andere Projektergebnisse vom SFN möglich.

- Studis könnten auch einen Aufbau einer Schallkammer mit Computersteuerung betreuen.

- Ich und/oder von mir ausgesuchte Mitarbeiter/innen werden eingeladen ein- oder zweimal im Jahr die Mitarbeiter des Zentrums und auch Lehrer zu schulen. Das Zentrum möchte auch Forschungsmöglichkeiten für Jugendliche aufbauen, die Leiterin denkt und arbeitet ganz im Sinn des SFN. Sie möchte Forschungsarbeiten für das chinesische Jugend forscht ermöglichen und betreuen und braucht dabei unsere Hilfe.

Das wären staatliche Aufträge, die entsprechend finanziert sind.

 Und hier nun einige Bilder. Es wirkt wie ein Museum ist aber keins, zwei der drei großen Gebäude dienen der Fortbldung von Lehrern, Workshops für Schüler und geplant Forschungsräume für Jugend forscht.

 Ich dachte meine Gewichtsabnahme hätte was mit meiner Diät zu tun.....

 So sieht ein Kaninchen die Welt

   

Sehr kindgerechte Darstellung

Neues von der Reise Odysee

17April2019

Also am Samstag besichtige ich noch die verbotene Stadt in Peking, danach gehts es zum Airport und um 18.00 Uhr fliege ich nach Seoul (Südkorea), dort habe ich ein schönes Hotel in der Innenstadt, bleibe am Sonnag dort, auch Montagvormittag, dann geht es Nachmittags zurück nach Peking und dort über den Transitbereich nach  6 Stunden zurück mit dem alten Flug nach Frankfurt.

Nach Seoul wollte ich schon immer mal...

Hatte heute einen tollen Besuch in einem außerschulischen Lernort fü MINT, viele neue Kontakte für uns und unsere Teams...mehr davon nachher...muss erst Mal was essen und Flüge nach Hongkong stornieren bzw. Hotel stornieren....

 

werde auch Bilder aus Südkorea in den Blog setzen...

Roboter Personal

17April2019

Viele Arbeiten werden im Hotel durch Roboter erledigt. 

So gibt es einen Putzroboter, etwa hüfthoch, der ständig Böden und Teppiche sauber hält.

Er entschuldigt sich, wenn er kurz vor einer Person stehen bleibt und sie dann umfährt.

Der Zimmerservice wird durch einen Roboter ausgeführt, der die Bestellungen aufs Zimmer bringt. Er sieht so aus wie der Empfangsroboter (nur hat er Tabletts im Bauch...).

MINTFörderng in China

17April2019

Die lange Wartezeit auf der Polizei haben wir durch Gespräche überbrückt.

Da wurde deutlich, dass wir unterschiedliche Ansätze für MINT - Förderung haben.

In China gibt es speziell ausgebildete MINT - Lehrer, die im Rahmen der Curricula bis zum Erreichen der Mittelstufe intensive MINT Angebote in den Unterricht integrieren.

In Kindergarten und Gundschule ist MINT-Förderung integriert.

Danach bleibt die MINT - Förderung fast vollständig weg, für Mittel- und Oberstufe bestimmt die Prüfungsfolge den  Schulalltag und für zusätzliche MINT Angebote ist keine Zeit.

Dies soll durch neue Initiativen verändert werden.

 

Fehlgeschlagen

17April2019

Die Verhandlungen auf der Polizeistation sind fehlgeschlagen, allen sind die Hände gebunden.

Ich muss am Sonntag früh nach Hongkong ausreisen.

Da man mir noch nicht mal garantieren konnte, dass ich wieder nach Peking rein darf, versuche ich jetzt meinen Rückflug um zu buchen...

Auf alle Fälle fliege ich am Sonntag gegen 5.00 Uhr nach Hongkong...und irgendwann von dort zurück nach Peking oder Frankfurt oder was weiß ich wohin....

Olympia

16April2019

Auf dem Rückweg stoppte ich beim Olympiabereich:

Das große Stadium ("Vogelnest"), der Water-Cube und die Großzügigkeit des Geländes waren sehr beeindruckend....

Noch eine Ergänzung zu Taxifahrten: Lizensierte Taxis sind etwa 40% günstiger, brauchen aber mehr als die doppelte Fahrzeit....

Noch eine Bemerkung zum Smog: Heute war es wieder total wolkenlos...trotzdem war der Himmel kaum blau und selbst mittags konnte man mit freiem Auge ungeblendet die Sonnenscheibe sehen....

Erfolgreiche erste Besprechung: Wer will nach Peking?

16April2019

Nach einem kurzen Mittagsimbiss (das Frühstücksbüffet war überwältigend), holte mich Frau Jia Yang ab.

Sie ist in einer Humboldtschule als Deutschlehrerin und unterstützt mich als Dolmetscherin, sie brachte Prof. Chen Wenxiu mit, der 20 Jahre als Botschaftsrat für Wissenschaft und Technik der chinesischen Botschaften in Österreich und Deutschland gearbeitet hat. Jetzt ist er Koordinator für internationale Zusammenarbeit der Humboldt Akademie Beijing,

Wir besprachen zuerst mein Visum-Problem. Die Lösungen von chinesischer Seite laufen auf Hochtouren, morgen früh gehe ich zur Polizeidirektion.

Danach fuhren wir zur Beijing Association for Science and Technology BAST, eine große Behörde, die die MINT-Bildung für 1,4 Mill. Schüler/innen strukturiert.

An der Besprechung (warum hat mir das keiner vorher gesagt, ich wäre etwas angemessener bekleidet gewesen...) nehmen teil:

- Teng Zhao, Direktorin UNESCO Institute of Information Technology

- Xiaohu Zhang, Director of Beijing Youth Science and Technology Center

- Fulin Zeng, Director of International Affairs, BAST 

- Prof Wenxiu

- dann Chiefs, Deputity Chiefs, Project Manager usw.

Zuerst stellte Herr Zhang die Arbeit des BAST vor, danach referierte ich über eine Stunde lang  über das pädagogischen Konzept des SFN.

Die darauf folgende Diskussion ging hauptsächlich darum, wie man ene Kooperation starten kann...

wir wurden uns sehr schnell einig:

 8 Personen (6 Schüler, zwei Betreuer) stellen zwei SFN-Projekte vor und nehmen am

40. Beijing Youth Science Creation Competition  vom 21.-24.3.2020 

teil!

Ich werde als Juror für internationale Arbeiten in Physik und Astronomie zuätzlich eingeladen.

Ich habe ein Video vom letzten Wettbewerb gesehen...das ist Bundeswettbewerb hoch 13 und CASTIC (Hongkong 2015) hoch 3....

Einladung heißt: Hotel, Verpflegung, Programm, Fahrten innehalb Pekings werden von den Chinesen  bezahlt,

für den Flug müssen wir einen Sponsor suchen (da bin ich aber mehr als optimistisch....)

Die Einladungsschreiben habe ich schon, wir werden Deutschland vertreten, es gibt keine anderen Teams aus Deutschland.

Also: SFNler zwischen Klasse 9 und 13...Anmeldung bis November...möglichst nach meiner Rückkehr mit mir reden...

Hinflug abends 19.3., Rückkehr morgens 26.3.2020...

Mein Programm für Mittwoch:

- Polizei

- Besuch eines großen MINT Zentrums, Kontaktaufnahme

Donnerstag:

- Vorträge vor jeweils 40 Jugendlichen in zwei Schulen, erste Kontakte zu Schüler/innen die ins SFN kommen. 

Freitag:

- Vortrag vor 100 Jugendlichen einer Hochbegabtenschule außerhalb Pekings, Anwerbung weiterer Jugendlicher für das SFN

 

 

 

Eine besondere Taxifahrt

16April2019

Gestern Abend bin ich ja mit dem Taxi zum Sommerpalast...hinzu ca. 40 Minuten, 7.-€,,,zurück halb so lang, doppelt so teuer und mit Talentvorführung:

Der Fahrer hatte das Handy in der linken Hand, telefonierte und schaute Videos, mit der rechten Hand tippte er neue Telefonnummern ein oder spulte das Video vor...gleichzeitig fuhr er auf einer vierspurigen Straße und wechselte gefühlt alle 10 Sekunden die Fahrspur um über Lücken schneller voranzukommen..

Es ist nichts passiert und es kam dank Hupe zu keiner kritischen Situation!

DAS nenne ich Multitasking!

Ein Morgenspaziergang durch Peking

16April2019

Da ich schon um 12.30 Uhr abgeholt werde, lohnt sich kein größerer Ausflug, aber ein Spaziergang einfach Richtung Süden gibt interessante Einblicke:

- Die Wohnbereiche sind eingezäunt, Zugänge sind bewacht, aber in der Regel komme ich da auch rein oder raus. Für mich ist das eher ein Sicherheitsaspekt.

Wohnbereich Gemeinschaftsbereich

Die Menschen nutzen gemeinsame Flächen:Spielanlagen, Trainingsbereiche oder einfach Sitzecken. Mütter mit Kleinkindern, Renter/innen sitzen zusammen oder machen Übungen.

- Die Wohnungen haben durch weite Bereiche getrennte Doppelfenster. Der Zwischenraum ist zugestellt oder voller Wäsche.

 

- Fahrrad fährt jeder...

- Starker, aber erträglicher Verkehr durchzieht die mit Bäumen berandeten Straßen.

- Oft gibt es kleine Parks für alle, die sich parallel zu den Hauptstraßen ziehen. Auch hier das gleiche Treiben wie in den Wohnbereichen.

Viel Kommnikation...und jeder hat ein Handy an....., nicht nur einfach dabei....

Dazu mehr im nächsten Post.

 

Im Sommerpalast des Kaisers

15April2019

Am späten Nachmittag lies ich mich in 30 Minuten mit dem Taxi zum Sommerpalast des Kaisers bringen.

 Hier hat Mitte des 18.Jahrhunderts der Kaiser seiner Mutter diese Anlage geschenkt:

Gärten, Seen, Pagoden, Laubengnge, Wohnhöfe und vieles mehr.

Abgeschirmt vom Straßenlärm kann man hier entspannt bummeln, überall tönt leise wohlklingende chinesische Musik...eine Wohltat nach den vergangenen stressigen Tagen.

   

Alle Bilder kann man durch Anklicken vergrößern. 

Am Dienstag habe ich am Nachmittg meinen ersten Termin (Bildungsministerium), am Vormittag versuche ich zum Kaiserpalast zu kommen.

 

Angekommen

15April2019

 

Flug über die Mongolei

Anflug Peking

 

Vollkommen problemlos konnte ich einreisen, leider steht mir dann am Wochenende ein Nachtflugmarathon Peking-Hongkong-Peking-Frankfurt bevor.

Nach über einer Stunde Taxifahrt war ich im Hotel (kosten 16.-€).

In der Nähe liegt einer der zahlreichen Universitäten, hier der Sport-Campus.

Am späten Nachmittag fuhr ich dann in die Sommerresidenz des Kaisers, die tollen Bilder kommen bald.

 

 

Abflug ins Ungewisse

14April2019

Es ist 19.50  Uhr. Mit 15 Minuten Verspätung beginnt gleich das Boarding....

Mein Flieger ins Ungewisse

Das war eine Katastrophe

14April2019

Fangen wir mal an:

 

Ich stehe am Schalter, will einchecken...das Visum ist nicht gültig, das Konsulat hat mir ein falsches Visum gegeben... niemand hat es gemerkt...steht ja chinesisch drauf...

 

Man lässt mich nicht in die Maschine..

Die Leiterin von Air China in Frankfurt kommt....

es gibt einen Trick...ich darf genau 6 Tage in China bleiben, dann muss ich in ein anderes Land weiterfliegen (nicht zurück)...das Land darf auch Hongkong sein...

Ich ins Airport Reisebüro...Flugticket Peking-Hongkong für So nächster Woche 5.00 Uhr früh gebucht.., 10.30 Uhr in Hongkong...Tag in Hongkong verbringen (wahr ja schon mal mit einem Team da)...irgendwo pennen, 5.00 Uhr am Montag zurük nach Peking...Tag in Peking verbringen und in der Nacht zum Dienstag den regulären Flug zurück nehmen nach Frankfurt (Abflug 2.30 Uhr)....

Es sei denn dem Reisebüro gelingt es mir noch ein Visum nach Peking zu senden...

Der ganze Spaß kostet mich rund 900.- extra...Alternative wäre, dass alles geplatzt wäre...

 

Nun hoffe ich, dass ich am Montag 11.30 Uhr Ortszeit ins Land gelassen werde...Weiterflugticket habe ich ja...

 

Irgendwann am Abend Pekingzeit , also nachmittags Kasseler Zeit melde ich mich....

Wirklich sehr abenteuerlich...

 

Jetzt (18.15 Uhr) sitze ich in der Lounge und in zwei Stunden im Flieger....mit einem Flug in Ungewisse...

 

 

 

Nur noch wenige Stunden...

14April2019

Noch ist nichts gepackt...gestern war noch ein anstrengender aber auch toller Tag.

Wir hatten den Landeswettbewerb "Schüler experimentieren".

Jason, der auch im Sommer beim Chinaprojekt dabei ist,

hat abgeräumt:

Nicht nur Landessieger im Fachgebiet Physik sondern auch den Sonderpreis des Kultusministers für die schöpferisch beste Arbeit des Wettbewerbs.

Und wer Jasons Arbeit kennt und seine Präsdentation angehört hat, weiß, dass das mehr als verdient ist.

Bericht vom Landeswettbewerb

  Jason als Sieger des Landeswettbewerbs

 

Nun muss ich packen, alles ist vorbereitet.

Die Mailumleitung funktioniert und der Astronomie-Blog ist ebenfalls umgeleitet, damit ich ihn von Peking aus ergänzen kann.

 

Ich habe schon Mailkontakt mit einer Lehrerin, die mich am Dienstag in das Bildungsministerium begleitet und auch als Dolmetscherin fungieren wird.

Ihc melde mich vom Airport in Frankfurt...falls es die DB schafft mich dahin zu bringen....

 

SFN Teilnehmer am Workshop im Sommer: Luke

12April2019

Luke Selzer ist 15 und seit 4 Jahren im SFN.

Er hat zusmamen mit seinem Team schon an mehreren Projekten gearbeitet:

- Hoverboard (Schweben wie in "Zurück in die Zukunft")

  Damit hat er zweimal den ersten Platz bei "Schüler experimentieren" bekommen.

- Bauen eines Roboters und Teilnahme am RoboCup

Zur Zeit arbeitet er allein an der Herstellung einer Aluminium-Kupfer-Legierung.

Sein 10 Jahren spielt er Fußball in einem Verein, trainiert zweimal in der Woche. Er spielt seit drei Jahren Gitarre und mag Computerspiele.

Er freut sich darauf mit Jugendlichen aus China zu arbeiten und vor allem etwas über das Land zu erfahren. Er arbeitet gerne mit chinesischen Jugendlichen an seinem Projekt (natürlich hilft er und erklärt alles), er ist aber auch bereit sich auf Partner/innen mit eigenen neuen Ideen einzulassen.

Auf dme Bild sieht man Luke vor seinem Schmelzofen, in dem er versucht die Legierung herzustellen.

Programm steht.....

10April2019

Am Dienstag besuche ich Regierungsvertreter und stelle ihnen das SFN vor.

Am Mittwoch bin ich Gast in einer chinesischen Schule, die ein Deutsches Sprachdiplom verleiht (DSD - Schule) und halte dort u.a. auch einen Vortrag über eigenständiges Forschen..

Am Donnerstag besuche ich außerschulische Lernorte und am Freitag eine staatliche Schule.

Das wird ein spannendes Programm, bei dem mir auch Zeit bleibt, Peking kennen zu lernen..

 

Ich freu mich drauf.....

SFN Teilnehmer am Workshop im Sommer: Jacob

08April2019

Jacob Siebert wird in wenigen Wochen 14 Jahre alt. Er geht in die 8. Klasse.

Im SFN ist er seit fast vier Jahren..

Zuerst hat er ein Forschugnsprojekt über die Herstellung von Klebstoff gemacht und dann  Mondkrater utnersucht und ihre Größen vermessen.

Mit beiden Projekten bekam er je einen ersten Platz bei "Schüler experimentieren".

Zur Zeit beschäftigt er sich mit Spektren.

Mit den Jugendlichen aus China möchte er lieber ein neues Projekt anfangen, das muss nicht unbedingt Astronomie sein, er ist offen für Vieles.

Jacob

 

 

SFN Teilnehmer am Workshop im Sommer: Yannik Böhm

06April2019

Yannik ist 18 jahre alt, er arbeitet seit 3,5 Jahren im SFN. Dabei hat er schon viele Projekte gehabt:

- Phasenwechselmaterialien: Wie wird Energie beim Phasenwechsel von Stoffne gespeichert?

- Phytohormone: Untersuchung chemischer Stoffe, die das Pflanzenwachstum beeinflussen.

-Biopolymere: Untersuchung neuer biologisch abbaubarer Plastikersatzstoffe

 

Yannik interessiert sich sehr für die chinesische Kultur. Wie kann man trotz unterschiedlicher Kulturen, gemeinsam forschen? Da knüpft er die Frage dran, ob Wissenschaft kulturunabhängig ist?

Yannik würde sich den ideen der chinesischen Juigendlichen anschließen, arbeitet aber sehr gerne in Biologie, Chemie und Physik.

 

Yannik

Umzug

03April2019

...es gab Unterkunftsprobleme...ich wohne jetzt in einem anderen Hotel:

Park Plaza Beijing Science Park

Aus der Hotelbeschreibung:

Das Park Plaza liegt einen 5-minütigen Spaziergang vom U-Bahnhof Zhichunlu (Linie 10 und 13) entfernt, von wo Sie ohne Umsteigen zum Sommerpalast und zum Yuanmingyuan Park gelangen. Die Peking-Universität und die Tsinghua-Universität sowie das Einkaufszentrum Zhongguancun erreichen Sie in 10 Fahrminuten. Von der Barstraße von Wudaokou trennt Sie 1 U-Bahnstation. Mühelos gelangen Sie auch zu den Veranstaltungsorten der Olympischen Spiele wie dem Vogelnest genannten Nationalstadion und dem Schwimmstadion Wasserwürfel. Vom internationalen Flughafen Peking trennen Sie 45 Fahrminuten.

Das Hotel liegt 900 m von der Universität für Luft- und Raumfahrt...mal sehen, was sich daraus ergibt...

Mein Hotel

Ansonsten erfahre ich Ende der Woche mehr über die Schulen und die Jugendlichen, mit denen ich in Kontakt treten werden.

 

Die Spannung steigt....

 

 

 

 

 

 

SFN Teilnehmer am Workshop im Sommer: Moritz Figge

30März2019

Moritz ist 18 Jahre alt, geht in die E-Phase der Georg Christoph Lichtenberg Schule.

Er arbeit seit 3 Jahren im SFN, ist nach einer längeren Krankheitspause jetzt wieder dabei.

Er hat am englischsprachigen PhysikCup /GYPT) teilgenommen und dabei das Verhalten von Wassertropfen auf Oberflächen und die dabei erzeugten Schwingungen  untersucht.

Zur Zeit versucht er zusammen mit Wenzel Grigorevski Kohlenstoffnanoröhren herzustellen.

Das könnte er sich auch zusammen mit chinesischen Jugendlichen vorstellen, ist aber für alle Projektideen (außer Maschinenbau und eher auch nicht die Informatik) offen.

  Moritz Figge

Was wird mich erwarten?

25März2019

Wir machen ja gerade Erfahrungen mit gemeinsamen Forschungsprojekten mit Schüler/innen aus Sibirien.

Trotz jahrelanger Vorbereitung und Besuche der russischen Kollegen im SFN, waren wir doch sehr darüber erstaunt, dass uns im Oktober keine Gelegenheit zum echten Forschen gegeben wurde. Alle Schüler/innen dort führen nur von den Lehrer/innen eng vorgegebene Anweisungen aus.

Die Lehrenden dort können es sich nicht vorstellen, dass Jugendliche eigenständig zu Fragen und Ergebnissen kommen.

Mit viel Mühe konnten wir uns Freiräume erarbeiten und die russischen Schüler zu eigenen Ideen ermuntern.

Nach einem halben Jahr merken wir nun aber, dass damit nicht eine Eigenverantwortung für das Projekt entstanden ist. Da es nicht von den Lehrern kommt, ist es wohl nichts wert und wird von den Schülern nicht verfolgt.

Zur Zeit ist einer meiner Mitarbeiter wieder in Sibirien und versucht erneut Lernende und Lehrende an die Methode des SFN zu führen.

In den letzten Tagen habe ich mal z.B. bei einem bekannten deutschen großen "Schülerforschungszentrum"  recherchiert. Dort finden fast nur Kurse für Schulklassen oder auch einzelne Schüler statt, mit vorgegebenen Themen und eng strukturierten Aufgaben.
Nur ganz wenige Teams nehmen an Jugend forscht teil, pro Jahr etwa 1...2 Teams, die meistens nicht über den Regionalwettbewerb hinauskommen.

In Sibirien kommt sicher noch eine andere Unterrichtskultur hinzu, aber ich fürchte fast, dass wir ähnliche Schwierigkeiten auch in Deutschland gehabt hätten. Auch hier sind Kolleg/innen mehr als skeptisch und nur wenige wagen es Jugendlichen solche Freiheiten zu geben wie wir es im SFN tun.
Von Lehrerin geleitete Projektgruppe mit deutschen und russischen Jugendlichen

Ich bin mal gespannt, was mich in Peking erwartet....

 

KidsClub in Shanghai...

23März2019

Hier Bilder einer schulübergreifenden Einrichtung für Kinder: WowKids in Shanghai, einer Einrichtung, die ich wahrscheinlich besuchen werde.

WowKids in Shanghai WowKids in Shanghai

Visum ist da

20März2019

Heute ist das Visum gekommen, alles kann wie geplant stattfinden.

Gestern hatte ich mit Zhenan Li, dem Leiter des Bildungsprojektes bei CDB Consulting aus Frankfurt noch ein weiteres Gespräch. Er wird nächste Woche die Kontakte zu drei Schulen in Peking herstellen. Während meines Pekingaufenthaltes werde ich wohl diese Schulen besuchen und auch mit dne Jugendlichen über mögliche Projekte reden können.

Ich treffe auch mit dem Leiter der MINT - Förderung der Regierung zusammen.

Eventuell fliege ich auch zwei Tage nach Shanghai, da gibt es eine außerschulische Bildungseinrichtung, die in Kontakt treten möchte.

SFN Teilnehmer am Workshop im Sommer: Mayya

18März2019

Mayya Demekhina wird im Sommer 16 Jahre alt sein. Sie arbeitet  seit März 2018 im SFN mit.

Seit August 2018 ist sie im Myonen-Team: Zusammen mit David und Luke registriert sie Myonen aus der Hochatmosphäre, die durch das Einwirken von kosmischer Strahlung entstehen.

Sie wird dieses Projekt auch in Kooperation mit Jugendlichen aus Sibirien weiterführen.

Im Sommer würde sie sich gerne mit Astropyhsik beschäftigen, sie könnte gemeinsam mit ihren chinesischen Partner/innen lernen mit Image J Helligkeit von Sternen zu messen oder von China und Kassel aus mit der Parallaxenmethode die Entfernung des Mars zu messen. Gerne führt sie die chinesischen Gäste in die Arbeit mit unserer Sternwarte ein.

Sie ist aber auch offen für andere Ideen.

Für Mayya ist der internationale Kontakt wichtig, sie hofft darauf, dass sich die Kooperation weiter entwickelt und kann sich auch einen Gegenbesuch in China gut vorstellen.

Mayya am C14 in der Sternwarte auf dem SFN

SFN-Teilnehmer am Workshop im Sommer: Jason

15März2019

Jason

Jason von Juterczenka ist 13, wird im Sommer beim Treffen 14 Jahre alt sein. Jason geht in Grebenstein zur Schule. Er ist im Sommer 2016 ins SFN gekommen und hat schon sofort ein eigenes Forschungsprojekt über Chaosphysik begonnen.

Schon damals hatte er sich (noch als Grundschüler) mit Quantenmechanik beschäftigt, noch heute besucht er meine Vorträge und bringt hochwertige Diskussionsbeiträge.

Ansonsten filmt er im SFN sein getriebenes chaotisches Pendel (so der Fachausdruck) und untersucht den Einfluß der Reibung auf die Entstehung chaotischer Bewegungen. Sein Arbeitsplatz im SFN quillt über vor Kurven und Diagrammen, aus denen er das Verhalten seines Pendels ablesen kann.

Mit diesem Projekt ist er Ende Februar Regionalsieger in Physik beim Wettbewerb "Schüler experimentieren" geworden und tritt nun am 12. und 13. April beim Landeswettbewerb an.

Aber Jason interessiert sich auch für Kosmologie und Astronomie.

Mit den Jugendlichen aus China würde er gerne gemeinsam über Chaos forschen, vielleicht findet er auch jemanden, der Interesse an der Entwicklung eines Simulationsprogrammes hat. Die Projektpartner dürfen auch durchaus älter sein.

Aber Jason ist auch offen für andere Themen. Für ihn ist es wichtig, dass sich aus der ersten Begegnung eine weitere langfrisitge Kooperation ergibt.

 

 

SFN-Teilnehmer am Workshop im Sommer: Kalle und Leo

12März2019

Leo Bechstein und Kalle Bracht sind beide 13 Jahre alt (und werden es auch im Sommer noch sein).

Sie arbeiten im SFN an einem Projekt über Stabilisierungsmöglichkeiten von Nutzlast-Gondeln eines Forschungsballons..

Beim Aufsteigen drehen sich die Ballone und nach dem Abwerfen der Nutzlast dreht sich diese  noch viel mehr. Da man immer nur wenig Last nach oben transportieren kann, macht die Entwicklung eines aufwändigen Stabilisierungsantriebes keinen Sinn.

Kalle und Leo überlegen sich daher andere, aber auch wirkungsvolle Maßnahmen, die sie sowohl in einem Windkanal als auch durch Simulation testen.

Beide haben mit den Eltern den Sommerurlaub so gelegt, dass sie in den beiden Wochen auch im SFN zusammen mit den chinesischen Schüler/innen arbeiten können.

Sie freuen sich darauf neue Leute kennenzulernen und vielleicht auch ein neues Projekt über Flugtechnik, Robotik oder Programmieren zu beginnen und in einer Kooperation fortzuführen.

Und natürlich hofen sie auch auf das Kennenlernen von "echtem" chinesischen Essen, das sie als sehr lecker erwarten.

Leo (links) und Kalle

Flug gebucht

02Feb2019

Heute habe ich den Flug gebucht und die Eckdaten der Reise stehen fest:

 

Abflug So, 14.4. 20.15 Uhr in Frankfurt mit Air China (Boeing 747)

   Ankunft Peking am Montag, 11.25 Uhr Ortszeit (Flugdauer 9h10m)

 Am Samstag, 13.4. ist die Siegerehrung für den Landeswettbewerb Schüler experimentieren, dann bleibt noch genügend Zeit die Pressearbeit zu machen, bevor es am Sonntag gegen 15 Uhr nach Frankfurt geht..

Rückflug Di, 23.4., 2.30 Uhr Ortszeit mit Air China (Boeing 777)

   Ankunft Frankfurt am Dienstag um 6.50 Uhr MEZ (Flugdauer 10h20m)..

Und nachmittags kann ich mich dann nach den Ostertagen wieder um die Teams im SFN kümmern.

Mit 7,5 Tagen bleibt genügend Zeit in Peking alles zu regeln und auch die Stadt kennen zu lernen.

Mein Hotel in Peking

Startschuss

31Jan2019

Unterzeichnung des Kooperationsabkommens

Das SFN ist nicht nur erfolgreich bei internationalen Wettbewerben (ISEF (USA), CASTIC (China)), wir kooperieren mit einer Schule in Sibirien und nehmen am russischen Jugend forscht -Wettbewerb teil und immer wieder sind unsere Jugendlichen mit der deutschen Nationalmannschaft beim IYPT weltweit tätig.

Am Mi, 30.1.2019 haben wir per Unterschrift eine Zusammenarbeit mit CDB  Bildungsconsulting GmbH (Chinesisch-Deutsche Bildung) beschlossen.

Der Leiter des SFN wird im April 8 Tage in Peking Schulen besuchen, mit Lehrern Jugendlichen und der Schulverwaltung sprechen. Schon jetzt möchten 15 Jugendliche aus Peking im Sommer gemeinsam mit SFNlern an Forschungsprojekten arbeiten. Die Vorgespräche dienen der Suche möglicher Forschungsthemen und der Einweisung in unsere Arbeitsweise.

In der 4. und 5. Woche der Sommerferien werden die deutschen und chinesischen Jugendlichen von fünf Mitarbeitern des SFN bei ihren gemeinsamen Forschungsprojekten betreut, dabei natürlich auch die Sehenswürdigkeiten von Kassel kennenlernen und ein Wochenende in Berlin verbringen.

Nordhessische Jugendliche, die mitmachen wollen, können sich im SFN melden!

Wer bin ich?

27Jan2019

 

Zu meiner Person:

Vor dem SFN Hauptgebäude

Hier stehe ich vor dem SFN in Kassel in er Parkstr. Es ist aus dem von mir 2001 gegründeten PhysikClub hervorgegangen.
Ich bin Lehrer für Physik, Mathematik, unterrichte aber auch Astrophysik und habe viele Jahre Philosophie unterrichtet. Fast 15 Jahre lang war ich im Studienseminar als Ausbilder für Physiklehrer tätig. Nun leite ich das SFN, habe aber noch zwei Physik-Leistungskurse an der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel.

Ich habe Physik und Astrophysik mit Abschluss Diplom und Mathematik mit Abschluss Staatsexamen an der Universität Göttingen studiert.
An der Heinrich-Schütz-Schule in Kassel war ich Referendar und nach einem kurzen Intermezzo an der Edertalschule in Frankenberg bin ich zur Albert-Schweitzer-Schule gekommen. Ab 2001 war ich 15 Jahre lang Fachleiter für Physik am Studienseminar in Kassel und somit für die Ausbildung der Physiklehrer/innen zuständig..

Seit 46 Jahren leite ich auch den Astronomischen Arbeitskreis Kassel (AAK) e.V.
 
Meine Hobbys waren Höhlenklettern und Filmen, u.a. habe ich mit Jugendlichen zusammen mehrere abendfüllende Spielfilme (u.a. Die Welle) produziert.
Höhlenbefahrung in Slowenien mit einem Team  ALMA, Chile, 5100 m
Seit 12 Jahren besuche ich in meiner Freizeit internationale Forschungsprojekte und drehe Filme darüber bzw. berichte in Vorträgen. Dadurch kann ich auch im Unterricht immer authentisch über moderne Forschung sprechen und erhalte auch viele Anregungen für unsere Arbeiten im SFN.
So war ich immer mehrere Tage bis zu einer Woche im Untergrundlabor Gran Sasso in Italien, im CERN am LHC, beim Satellitentestlabor ESOC in den Niederlanden, in den drei großen Sternwarten der ESO in Chile (La Silla, Paranal, Alma) und im tiefsten Labor der Erde (-2100 m), dem Sudbury Neutrinolabor SNOLAB in Kanada.
In 2100 m Tiefe
Vor zwei Jahren durfte ich die NASA Basis in Palmdale, Kalifornien besichtigen und an zwei Flügen mit dem Stratosphärenteleskop SOFIA teilnehmen.
Im Cockpit von SOFIA
Darüber gibt es einen eigenen Blog.
Am bisher anstrengensten waren sicherlich die Dreharbeiten bei ALMA in 5100 m Höhe, die ich ohne Sauerstoffflasche wohl kaum überstanden hätte.
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